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Die Idee

Einfach. Schön. Schräg.

Das bewegende Detail

Dynamisch – für ermüdungsfreies, kreatives Arbeiten:
Das vordere Hockerbein ist um 2 cm verkürzt, somit wird der Hocker selbst dynamisch. Dies erlaubt geräuschloses Kippeln, die Bandscheiben sind versorgt, die Muskeln geschmeidig. Das Sitzen findet balancierend nur auf den beiden äusseren Hockerbeinen statt, die beiden vorn und hinten begrenzen die Pendelbewegung.

Schräg – für aufrechtes Sitzen:
Ein hinten verlängertes Hockerbein macht die diagonale Sitzfläche zur Schräge. Die Beckenrotation wird unterstützt, die Wirbelkörper sitzen entlastet übereinander.

Gerade – für stabiles Sitzen:
Um 6 cm erhöhtes Sitzen über die Diagonale. Ebenso Nachttischchen, Sofabeistand, Tablett neben der Badewanne für Sektgläser und Vorlesebuch, und und und. Das Grundmaß von 29 x 29 cm in Verbindung mit ergonomischen Grifflöchern erlaubt einen körpernahen, mühelosen Transport, eine Hand bleibt frei.

Eine Anekdote des Meisters

Den Unterricht in der Meisterschule vor 30 Jahren hat Johannes Wittich oft im Stehen verfolgt, die Dynamik hatte er schon damals als wohltuend empfunden, das Sitzen hingegen rasch als Belastung. Als frisch gebackener Meister suchte er sich deshalb zunächst einen Betrieb, wo sich alles um ergonomisches Wohnen, Schlafen, Küchen und Büromöbel drehte. Im Rückblick alles zusammen eine glückliche Fügung. Denn seit 1998 entwirft, plant und baut Johannes Wittich in eigener Schreinerei herausragende Massivholzmöbel mit Anspruch sowohl an feinfühlige Gestaltung als auch an körpergerechte Ergonomie.

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2013 entstand aus dieser Erfahrung im Team mit den Gesellen Volker Schlag und Kristina Schneider ein großer Wurf, der Freiburger Hocker. Ein ästhetisches, unaufdringliches Möbel zunächst, etwas höher und zugleich etwas schmäler als herkömmliche Hocker, leicht und vielseitig. Erst auf den zweiten Blick fällt ein verkürztes Bein ins Auge, auf das mittels Magnet ein Würfel gesetzt wird. Weiterdenken ist Wittichs Stärke, denn besessen wird der Hocker diagonal. So ergeben sich drei erstaunlich wirksame Varianten: die dynamische Wippe, der statische Keil, die gerade Ebene, alle drei wohltuend für Rücken, Geist und Auge.

Dass die Geschichte hinter der Geschichte meist auch Zufälle braucht, zeigt die Nachfrage. „ Im Grunde entstand die Idee zur patenten Mechanik während einer Radtour, als dreidimensionale Denksportaufgabe unter Freunden. Flugs zur Werkstatt abgebogen, einen Prototyp aus Dachlatten zusammengeschraubt, draufgesessen, begeistert gewesen“, strahlt Wittich. Der damalige Lehrling baute 4 Wochen lang täglich eine Hocker-Variante, die jeweils abends mit den Kollegen besprochen wurde. Neben der Übung im handwerklichen Arbeiten entsprang daraus vor allem eine Erkenntnis: Gute Handwerksarbeit und zeitlose Gestaltung setzt nicht Genie voraus, sondern vor allem Geduld und Fleiss beim Ringen nach der perfekten Form.

Dass sich mit dem Freiburger Hocker ein badisches Pendant zum Ulmer Hocker überregional etabliert hat, freut den Freiburger Meister. Dass inzwischen Menschen von weit her in seine Werkstatt kommen, um ihren persönlichen Freiburger Hocker auszusuchen, macht ihn stolz. Und dass manch einem die Auswahl aus 120 vorrätigen Holzmaserungen schwer fällt, lässt ihn glücklich schmunzeln: Die Spannung, was ein Brett beim Hobeln offenbart, das hört nie auf!

Design zum Anfassen

Fingern erlaubt.

Schreiner schauen mit den Händen. Fein geschliffen und ölpoliert ist das Begreifen der FREIBURGER HOCKER ein sinnliches Erlebnis.